›› 07.08.2007 :: "Zehn wunderschöne Tage, die wir nie vergessen"

U16-Juniorinnen des TV Engelrod folgen HFV-Einladung nach Bad Blankenburg

BAD BLANKENBURG (rla/kk). "Zehn wunderschöne Tage, die wir nie vergessen", verlebten 13 Mädchen und ihre beiden Betreuerinnen der Juniorenfußballerinnen des TV Engelrod im Feriencamp der Sportschule im thüringischen Bad Blankenburg. Eingeladen hatte die Lautertaler Oberligaspielerinnen der Hessische Fußball-Verband und DFB-Stiftung Egidius Braun, die damit die gute Vereinsarbeit belohnten. Binnen drei Jahren wurde in Engelrod eine Mädchenmannschaft ins Leben gerufen und zu einer Einheit geformt, die inzwischen auf eine sehr lange Erfolgsliste verweisen kann: Meister- und Pokalsieger im Bezirk, diverse Hallentitel und natürlich der Aufstieg in die U16-Oberliga zeugen von einer hervorragenden Jugendarbeit. Getragen und unterstützt von einem engagierten Vorstand, basierend auf den Ideen und dem Einsatz des inzwischen verstorbenen Trainers Reinhart Odekerken, ist die Mädchenmannschaft des TV Engelrod das Aushängeschild im Nachwuchsbereich des Vogelsbergkreises.

Die zehn Tage in Bad Blankenburg standen ganz im Zeichen von Spaß und Erholung. Ob das Erlebnisbad im benachbarten Rudolstadt, ein Hochseilgarten, eine fünf Kilometer lange Wanderung zu der in 390 Metern Höhe gelegenen Burg Greifenstein, ein Kino-Besuch ("Harry Potter und der Orden des Phönix") oder die auf Grund ihrer farbenreichen Art im Guinessbuch der Rekorde stehende Saalfelder Feen-Grotte, die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung waren breit gefächtert.

Natürlich spielte auch das runde Leder eine Rolle. Neben dem Erwerb des DFB-Fußballabzeichens fanden immer wieder kleinere Turniere in kleineren und gemischten Mannschaften statt. Gemischt, weil neben den Fußballerinnen aus Engelrod in dem thüringischen Kurort auch eine Mädchenmannschaft aus Reil sowie drei Jungenmannschaften aus Bellheim, Wiesmar und Priemstal gastierten. Ein Höhepunkt war der gemeinsame Abschlussabend, bei dem sich zeigte, dass die Mädchen deutlich kreativer bei ihrem Beitrag waren als ihre männlichen Kollegen...

Den sportlichen Vergleich mit den Mädchen vom TuS Reil entschieden die Lautertalerinnen mit 5:0 recht deutlich für sich. Die Konkurrenz beschränkte sich aber auf das Spielfeld, denn Freundschaften wurden geschlossen und Nummern und Adressen ausgetauscht, als sich nach den zehn Tagen Feriencamp und tränenreichem Abschied die Wege wieder trennten.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger


›› 26.05.2007 :: Im richtigen Moment zugeschlagen

Meister der Kreisliga A Fulda/Lauterbach: Keiner hatte TV Engelrod auf der Rechnung - Guter Teamgeist

Kai Kopf ENGELROD. Das sind die wunderbaren Geschichten, die der Fußball schreiben kann: Vor dem Start der Kreisliga A Fulda/Lauterbach hatte keiner den TV Engelrod auf seiner Rechnung, als nach den Favoriten gefragt worden ist. Die Spvgg. Hosenfeld, der SV Queck und Bezirksliga-Absteiger SG Sickels gingen mit der Last der Erwartungshaltung in die Saison. Befreit von jeglichem Druck waren es allerdings die Engelröder, die durchstarteten und auf direktem Weg in die Bezirksliga eingezogen sind. Frei von Hindernissen war der Weg für die Mannschaft um Spielertrainer Anton Krippner jedoch nicht. Vielmehr zeigte man sich zu Anfang der Saison unbeständig, also in einer Rolle, die man zuvor von der Konkurrenz erhalten hatte. Dementsprechend war von Euphorie im Verein keine Spur, als man am Freitag, 18. August, in Sickels mit 1:4 baden ging und nach vier Spielen magere vier Pünktchen auf dem Konto standen. Doch es sollte sich alles ändern: Nur zwei Tage später sollte mit einem 3:1 gegen Oberrode der Start zu einer Serie von sagenhaften 24 Spielen ohne Niederlage folgen . "Diese Serie unterstreicht, dass wir verdient ganz oben stehen", bekräftigt der Spielausschussvorsitzende Dietmar Caspar. Unvergessliche Momente waren dabei: Sei es das 5:4 gegen Sickels, als man nach verspielter 4:1-Führung in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer nachlegte. Oder eben das Heimspiel gegen Verfolger Hosenfeld, der fast 75 Minuten lang (bei einer 3:0-Führung) wie der sichere Sieger aussah, ehe der TV Engelrod eine famose Aufholjagd beinahe sogar noch mit dem Siegtreffer gekrönt hätte. Umso souveräner war die endgültige Krönung mit dem 4:0 in Pfordt.

Gründe für den selbst für die Verantwortlichen überraschenden Erfolg gibt es eine ganze Reihe. Der Teamgeist ist sicherlich der wichtigste Baustein, denn "wir haben keinen überragenden Spieler, aber auch keinen, der diese Rolle für sich in Anspruch nimmt", versichert Krippner. Der Spielertrainer ("Der TV Engelrod ist ein gut organisierter Verein") nennt als weiteren das ruhige, aber keinesfalls eingeschlafene Umfeld, aus dem das Team viel Unterstützung bekommt.

Dazu gesellen sich aber auch die sportlichen Dinge: Die Trainingsbeteiligung entsprach den Erwartungen, langwierige Verletzungen bildeten die Ausnahme. "Außerdem haben wir im richtigen Moment unsere Tore geschossen", so Krippner ("Taktisch waren wir gut auf die Gegner eingestellt. Die Gesprächsinhalte der Spielersitzungen sind auf fruchtbaren Boden gefallen"), der einerseits sein Team als Kollektiv lobt, andererseits nicht umhin kommt, Torhüter Matthias Pfaffl ein Sonderlob auszusprechen.

Abgesehen von Diemar Wendorff bleibt das Team des TV Engelrod zusammen, wobei mit André Schell ein Langzeitverletzter zurückkehrt. Reaktiviert werden Mario Netbohl und Thorsten Günther, zu denen sich weitere zwei bis drei Verstärkungen gesellen sollen. Ungeklärt ist noch die neue Heimat: "Ob Mitte- oder Süd-Gruppe. Beides hat seine Pros und Contras. Wir werden sehen", so der TVE-Vorsitzende Reinhold Schaaf.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger


›› 26.05.2007 :: Der Kader des TV Engelrod unter der Lupe von Meister-Trainer Anton Krippner

Matthias Pfaffl: Er ist immer noch einer der besten Torhüter, die ich kenne. Ein Garant für den Erfolg. Immer noch sehr ehrgeizig und willensstark. Er übernimmt auch immer wieder Aufgaben um die Mannschaft herum.

Ingo Sommer ("The Wall"): Hatte durch eine starke Saison großen Anteil am Erfolg der Mannschaft. Ein Spieler, der über den Kampf ins Spiel findet und an guten Tagen unüberwindbar ist.

Heiko Günther: Einer der stärksten Manndecker in der A-Liga Fulda/Lauterbach. Kann leider nur unregelmäßig trainieren, zeigt aber Sonntag für Sonntag kontinuierlich starke Leistungen. Ein sehr gutes Kopfballspiel zeichnet ihn aus.

Holger Caspar: Holger hatte sich nach Saisonbeginn und einigen Personalproblemen wieder zur Verfügung gestellt und eine sehr starke Saison auf der "6er-Position". Spielt sehr mannschaftsdienlich und hat ein gutes Auge für die Situation. Ein wichtiger Spieler für mich.

Olaf Liebisch: Ist mit Abstand unser laufstärkster Spieler im Mittelfeld. Aus taktischen Gründen habe ich ihn während der Saison auf eine andere Position gestellt, die er hundertprozentig ausfüllte. Olaf macht immer wieder viele Löcher zu und stellt sich generell in den Dienst der Mannschaft.

Sebastian Schaaf: Ein technisch starker Spieler, der mit einem harten Schuss ausgestattet ist. Wurde durch eine Verletzung in der Rückrunde zurückgeworfen. Ich musste ihn oft auf ungewohnten Positionen spielen lassen, was auf Grund seiner Flexibilität - die ich sehr schätze - kein Problem war.

Marko Klaus: Kam in der Winterpause von Blau-Weiß Schotten und hat unser Mittelfeld dank seiner Erfahrung und seinem Torinstinkt erheblich bereichert. Er traf in fast jedem Spiel und schoss wichtige Tore. Für mich entscheidend war jedoch, dass er sich problemlos in die Mannschaft eingefunden hat. Ein Vorbild in puncto Willenskraft, Disziplin und Ehrgeiz. Stellt dem Fußball viel unter!!!

Andreas Greb ("Ide"): Bringt als Außenspieler alle Möglichkeiten mit. Hatte durch seine überragende Leistung zum Saisonende großen Anteil am Titel. Muss aber in der kommenden Saison versuchen, eine ausgeglichenere Leistung abzurufen.

Mike Tron: Hat sich in dieser Saison deutlich weiterentwickelt und ist unser bester Torschütze. Sein starkes Laufspiel macht ihn als Stürmer schwer ausrechenbar. Muss vor dem Tor aber noch kaltschnäuziger werden.

Andy Lorenz: Bildete mit Mike zusammen ein sehr starkes Sturmduo. Er lebt von seiner Quirligkeit im Strafraum. Hat immer wieder wichtige Tore erzielt, muss aber seinen Ehrgeiz besser unter Kontrolle bekommen.

Dietmar Wendorff: Hatte es zu Beginn der Saison nicht leicht, sich ins Team zu spielen. Er hat aber nie aufgegeben, ist extrem ehrgeizig und willensstark - und ein großer Kumpeltyp. Hatte ihn von Stürmer auf defensives Mittelfeld oder Manndecker "umgepolt", wo er gerade zum Saisonende zu überzeugen wusste.

Fatih Deli: Fati ist unser wohl bester Techniker, sehr ballgewandt und besitzt einen echten, rechten Hammer. Leider wird er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, worunter seine Fitness leidet. Ich wünsche mir von ihm zur neuen Saison, dass er sich Olaf als (läuferisches) Vorbild nimmt und auf dieses Ziel hinarbeitet.

André Schell: Hatte eine sehr starke Hinrunde und war ein wichtiger Faktor in meinem taktischen Konzept. Hat sich - unter meiner Regie - von allen am meisten weiterentwickelt und wurde durch eine Verletzung in der Vorbereitung außer Gefecht gesetzt. Ich freue mich auf ihn in der neuen Saison.

Zeki Algac: Zeki ist ein wichtiger, sehr mannschaftsdienlicher Spieler. Er hat sich immer wieder bereiterklärt, in der ersten Mannschaft auszuhelfen, wenn Not am Mann war. Er genießt - zu Recht - unter den Anhängern großes Ansehen, weil er immer alles für die Mannschaft gibt. Ich kann froh sein, jemanden wie Zeki zu haben.

Ergänzungsspieler/2. Torwart: Ich möchte mich nochmal bei allen Spielern der zweiten Mannschaft bedanken, die sich später noch in den Dienst der "Ersten" stellen. Besonders hervorheben möchte ich Keeper Bitzen, der Matthias den Rücken frei hält und die zeitintensive Position vorbildlich ausfüllt.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger


›› 14.04.2007 :: TV Engelrod kann einen Riesenschritt machen

Kreisliga A Fulda/Lauterbach: "Wochen der Wahrheit" beginnen in Queck

LAUTERTAL. Selbst eingefleischten Anhängern ist diese Erfolgsserie langsam unheimlich. Nicht der ambitionierte Ex-Landesligist Spvgg. Hosenfeld gibt den Takt in der Fußball-Kreisliga A Fulda/Lauterbach vor, sondern ein Verein, den niemand vor der Saison auf der Rechnung hatte - auch nicht die eingefleischte Anhängerschaft: Nach 22 von 30 Spielen belegt der TV Engelrod den "Platz an der Sonne". Drei Zähler rangiert die Mannschaft um Spielertrainer Anton Krippner vor dem eigentlichen Meisterschaftsfavoriten aus Hosenfeld. Dabei haben die Lautertaler sogar ein Spiel (gegen die abstiegsgefährdete SG Bronnzell) weniger ausgetragen.

"Wir haben einfach einen Lauf", so Krippner. Gleichwohl: Wer seit dem 18. August (1:4 in Sickels) kein Spiel mehr verloren hat, wer seit dem 3. Oktober (1:1) keinen einzigen Punkt mehr abgegeben hat - der steht vollkommen zu Recht an erster Stelle.

Dass Erfolg zieht, ist eine unbestreitbare Tatsache. Und auch in Engelrod ist der Platz an Spieltagen gut frequentiert. Krippner dazu: "Es kommen immer mehr Auswärtige, die durch Neugier an den Platz gelockt werden." Er sieht die steigenden Zuschauerzahlen aber nicht nur als Erfolgsbestätigung seiner Truppe, sondern auch als Lohn für die "vielen, vielen fleißigen Helfer im Umfeld". Dass mittlerweile immer mehr TVE-Anhänger auch auswärts ihre Mannschaft unterstützen, werde zudem innerhalb des Teams freudig zur Kenntnis genommen.

Es gibt mehrere Faktoren, die diese Erfolgsserie des TV Engelrod ermöglichen. "Wir stehen defensiv ganz gut und schießen derzeit Tore, wann wir sie brauchen", verrät der spielende Coach kein Geheimnis. Dazu kommt die viel zitierte "gute Mischung aus Erfahrung und Jugend", beim TV Engelrod keine hohle Phrase. Die routinierten Kräfte machen hinten dicht. Das Manndecker-Duo Ingo Sommer und Heiko Günther treibt den gegnerischen Angreifern regelmäßig den Angstschweiß auf die Stirn, ehe Torhüter Matthias Pfaffl ihnen endgültig die Zähne zieht. Falls der Ball überhaupt die vorderste Linie erreicht, denn im Mittelfeld räumt hinter Olaf Liebisch ein "Comebacker" regelrecht ab: "Holger Caspar wollte eigentlich nur einspringen, wenn Not am Mann ist. Aber nun ist er, obwohl beruflich stark eingespannt, doch regelmäßig dabei - und spielt so stark, wie ich ihn noch nie gesehen habe", freut sich Krippner.

Im Offensivbereich dürfen sich die jüngeren Kräfte austoben. Auch für Mike Tron und André Lorenz ("Harmonieren sehr gut miteinander"), Andreas Greb ("Starker Kopfballspieler") findet der Übungsleiter lobende Worte. Überhaupt gibt es für Krippner derzeit kaum etwas zu mäkeln: "Wir präsentieren uns als Team. Alle sind motiviert und trainingsfleißig. Es bringt sich jeder in die Mannschaft ein. So wie beispielsweise Marko Klaus, der in der Winterpause aus Schotten zurückgekommen ist." Ein Haar in der Suppe findet aber auch Krippner: "Verletzungsmäßig darf uns nicht mehr viel passieren." Hintergrund ist die Tatsache, dass André Schell (Bänderanriss) in diesem Jahr noch gar nicht spielen konnte, während Sebastian Schaaf derzeit angeschlagen ist. "Uns zwingt keiner, Meister zu werden"Anton Krippner (Spielertrainer)

"Uns zwingt keiner, Meister zu werden", ist für Anton Krippner ein weiterer Grund, für das unbefangene und zugleich erfolgreiche Auftreten seiner Mannschaft. Mit jedem erfolgreichen Spiel steige allerdings bei seinem Team die Hoffnung, die tolle Ausgangsposition für den großen Coup nutzen zu können. In dieser Hinsicht stehen die "Wochen der Wahrheit" an: "Mit Queck können wir Sonntag einen Verfolger abschütteln, doch die Spiele gegen Nieder-Moos und in Volkartshain werden nicht weniger schwer", ist Krippner überzeugt. Der SV Nieder-Moos, der zuletzt Hosenfeld ein 3:3 abtrotzte, sei einfach - nicht zuletzt dank Neu-Spielertrainer Steffen Herzberger - nicht mehr die Mannschaft wie vor der Winterpause. "Und gerade in den Derbys vor eigenem Publikum will Volkartshain/Völzberg zeigen, dass man besser ist als die neun Punkte, die man erst geholt hat", glaubt Krippner.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger


›› 04.04.2007 :: Engelrod besiegt Limburg

B-Juniorinnen

Oberliga Hessen

TV Engelrod - VfR Limburg 3:1 (2:1): Es war ein verdienter Sieg der Engelröder Mädchen,die jedoch durch einen Abwehrfehler früh mit 0:1 (11.) in Rückstand geraten waren. Die Überlegenheit der Gastgeberinnen zahlte sich zehn Minuten später aus, als Franziska Fischer mit einem Doppelpack zum 2:1 das Blatt wendete. Neun Minuten nach dem Seitenwechsel baute Katharina Hartmann mit dem Treffer zum 3:1 den Vorsprung des TV Engelrod vorentscheidend aus. Die gute Leistung der Engelröderinnen hätte noch weitere Treffer verdient gehabt, allerdings wurden die Chancen nicht genutzt. Zwei Mal stand dabei der Pfosten im Weg. Die Gäste aus Limburg kamen nicht wie gewohnt zum Zug. "Wir hatten nicht unseren besten Tag erwischt, während Engelrod eine gute Gesamtleistung bot", gratulierte die Limburger Trainerin dem Sieger.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger